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MARIENGYMNASIUM ARNSBERG
in der Trägerschaft des Erzbistums Paderborn

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Wo landen eigentlich unsere Spenden aus dem Plätzchenverkauf?

  • Einleitungstext:

    Frieda Sapp aus der Klasse 7b besuchte in den Weihnachtsferien gemeinsam mit ihrer Familie unsere Partnerschule in Uganda. In ihrem Reisebericht schildert sie Eindrücke vom Schulgelände, vom Schulalltag und davon, unter welchen Bedingungen die Schule arbeitet und wofür die Spenden aus dem Plätzchenverkauf eingesetzt werden.

    Besuch an der Partnerschule in Uganda
    In den Weihnachtsferien waren meine Familie und ich an der Partnerschule des Mariengymnasiums, der St. Andrea Kaggwa Comprehensive School in Kooki, das liegt in Uganda, zu Besuch. Wir wurden von einer Lehrerin, die dort Englisch unterrichtet, begleitet und über das Gelände geführt.

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Frieda Sapp aus der Klasse 7b besuchte in den Weihnachtsferien gemeinsam mit ihrer Familie unsere Partnerschule in Uganda. In ihrem Reisebericht schildert sie Eindrücke vom Schulgelände, vom Schulalltag und davon, unter welchen Bedingungen die Schule arbeitet und wofür die Spenden aus dem Plätzchenverkauf eingesetzt werden.


Besuch an der Partnerschule in Uganda
In den Weihnachtsferien waren meine Familie und ich an der Partnerschule des Mariengymnasiums, der St. Andrea Kaggwa Comprehensive School in Kooki, das liegt in Uganda, zu Besuch. Wir wurden von einer Lehrerin, die dort Englisch unterrichtet, begleitet und über das Gelände geführt. Sie zeigte uns alles und erklärte uns vieles. Die Englischlehrerin kommt aus einem kleinen Dorf in der Nähe der Schule, in dem auch eine Schülerin und ein Schüler leben, die in Kooki zur Schule gehen. Das Gelände war menschenleer, da die Kinder über Weihnachten ihre langen Ferien von acht Wochen haben.

Das Schulgelände und die verschiedenen Schulformen
Das Gelände ist sehr groß, es wird sogar als Campus bezeichnet. Dort gibt es drei unterschiedliche Schulen: eine Grundschule, eine weiterführende Schule und eine Krankenpflegeschule, in der man eine Berufsausbildung machen kann. Insgesamt besuchen etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler den Campus. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Gebäude mit Klassenzimmern, einem Lehrerzimmer und einem Informatikraum.

Unterricht und Ausstattung der Klassenräume
Die Klassenräume sehen im Vergleich zu unserer Schule sehr einfach und relativ leer aus. In einem Klassenzimmer befinden sich mehrere Bänke mit länglichen Tischen und vorne eine Tafel, das war es. In einer Klasse sind ungefähr 40 bis 60 Schülerinnen und Schüler untergebracht.

Religiöses Leben und Freizeitmöglichkeiten
Wie bei uns gibt es auf dem Gelände auch eine Kapelle. Die Kapelle ist groß, hoch und viel bunter als die Klassenzimmer. Hier wird, wie bei uns auch, jeden Monat eine gemeinsame Messe gefeiert, die von den Schülerinnen und Schülern selbst vorbereitet wird. Der Schulhof besteht aus einer großen Wiese mit einem Volleyballnetz und zwei Fußballtoren, damit sich die Schülerinnen und Schüler austoben können.

Leben im Internat
Da für viele Kinder der Schulweg zu lang ist, um ihn täglich zu gehen, besteht die Möglichkeit, auf dem Schulgelände in einem Internat zu wohnen. Es gibt zwei große Schlafgebäude, eines für die Mädchen und eines für die Jungen. Jedes Kind hat lediglich eine kleine Metallkiste, in der die persönlichen Sachen aufbewahrt werden. Sie teilen sich zu zehnt oder zu zwölft ein Zimmer. Auch die Englischlehrerin, die wir kennengelernt haben, wohnt außerhalb der Ferien im Internat.

Schulgeld und Finanzierung der Schule
Anders als bei uns müssen die Schülerinnen und Schüler zusätzlich zu den Schulmaterialien auch Schulgeld bezahlen, damit die Gehälter der Lehrkräfte und der Unterhalt der Gebäude finanziert werden können. Je besser die Schule ist, desto mehr kostet sie. Wenn eine Familie jedoch nicht so viel Geld hat, kann sie stattdessen auch mit haltbaren Lebensmitteln wie Mais, Reis oder Bohnen bezahlen.


Gastgeschenk aus Arnsberg
Als Gastgeschenk haben wir der Schule die beiden Gewinnerbilder des Friedensplakat-Wettbewerbs mitgebracht. Darüber haben sich alle sehr gefreut. Die Bilder sollen eingerahmt und im Lehrerzimmer aufgehängt werden.


Persönliche Eindrücke und Ausblick
Meine Familie und ich waren sehr dankbar, dass sich die Englischlehrerin so viel Zeit für uns genommen hat und uns einen ausführlichen Eindruck von der Schule vermittelt hat. Uns ist dabei bewusst geworden, wie gut wir es eigentlich in Deutschland haben, auch wenn uns Schule manchmal nervt oder wir uns über sie ärgern. Toll wäre es, wenn es in Zukunft einmal einen Schüleraustausch geben könnte, sodass viele Kinder aus Arnsberg die Schule in Kooki kennenlernen und auch den richtigen Schulalltag dort erleben könnten.

Wir danken Frieda Sapp für die anschaulichen Einblicke in den Besuch unserer Partnerschule in Kooki.



Text und Bilder: Frieda Sapp (7b)

 

 

 

Familienangebot zu Mariä Lichtmess: Flaschenlichter gestalten

  • Einleitungstext:

    Anlässlich des Festes Mariä Lichtmess laden wir herzlich zu einem besonderen Familienangebot ein. Mariä Lichtmess erinnert daran, dass Jesus Christus als Licht der Welt Hoffnung schenkt. Dieses Motiv greifen wir kreativ auf.
    Gemeinsam mit ihren Familien gestalten Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 eigene Flaschenlichter. Sie stehen symbolisch für Mut, Hoffnung sowie gute Gedanken und Wünsche für das kommende Jahr. Geschwister sind willkommen.

    Termin: Dienstag, 3. Februar 2026, 15:30 bis ca. 17:00 Uhr

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Anlässlich des Festes Mariä Lichtmess laden wir herzlich zu einem besonderen Familienangebot ein. Mariä Lichtmess erinnert daran, dass Jesus Christus als Licht der Welt Hoffnung schenkt. Dieses Motiv greifen wir kreativ auf.

Gemeinsam mit ihren Familien gestalten Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 eigene Flaschenlichter. Sie stehen symbolisch für Mut, Hoffnung sowie gute Gedanken und Wünsche für das kommende Jahr. Geschwister sind willkommen.

Termin: Dienstag, 3. Februar 2026, 15:30 bis ca. 17:00 Uhr

Treffpunkt: Forum des Mariengymnasiums

Mitbringen: eine eigene Glasflasche als Familienflasche
Material und Flaschenlicht: werden von der Schule gestellt

Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Impuls in der Kapelle mit den gestalteten Flaschenlichtern.

Anmeldung: per E-Mail bei Frau Soraru unter
sorarulea@mariengymnasium-arnsberg.de

Bitte geben Sie den Namen des Kindes, die Klasse sowie die Anzahl der begleitenden Personen an.

Wir freuen uns auf eine schöne gemeinsame Zeit.

Das Team der Schulpastoral
Anne Locke, Lea Soraru, Miriam Mühlenschulte

 

„Du bist mein geliebter Sohn“ – 5er-Gottesdienst stellte die Taufe in den Mittelpunkt

  • Einleitungstext:

    Am 14. Januar versammelte sich die gesamte Jahrgangsstufe 5 zu einer Eucharistiefeier. Nachdem im ersten gemeinsamen Schulgottesdienst das Thema Zuhören im Zentrum gestanden hatte, ging es diesmal um das Fundament des christlichen Glaubens, die Taufe.
    Ausgehend vom Evangelium der Taufe Jesu im Jordan verdeutlichte Pater Werner in seiner Predigt, dass die Taufe nicht an Leistung gebunden ist. Sie ist eine Zusage Gottes aus seiner Liebe heraus. Dieser Gedanke wurde auf die eigene Taufe der Schülerinnen und Schüler bezogen.

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Am 14. Januar versammelte sich die gesamte Jahrgangsstufe 5 zu einer Eucharistiefeier. Nachdem im ersten gemeinsamen Schulgottesdienst das Thema Zuhören im Zentrum gestanden hatte, ging es diesmal um das Fundament des christlichen Glaubens, die Taufe.

Die Zusage Gottes

Ausgehend vom Evangelium der Taufe Jesu im Jordan verdeutlichte Pater Werner in seiner Predigt, dass die Taufe nicht an Leistung gebunden ist. Sie ist eine Zusage Gottes aus seiner Liebe heraus. Dieser Gedanke wurde auf die eigene Taufe der Schülerinnen und Schüler bezogen. Auch wenn sich viele nicht bewusst an diesen Tag erinnern können, bleibt die Taufe ein tragender Boden des christlichen Lebens, in dem Gott den Menschen seine Nähe zusagt.

Symbole, die den Glauben sichtbar machen

Zwei Zeichen standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes:

  • Das Wasser erinnert an den Jordan, den Ort der Taufe Jesu, und ist Zeichen für das Sakrament der Taufe, das Leben, Neubeginn und die von Gott gewollte Beziehung zu jedem Menschen sichtbar macht.
  • Das Licht wurde durch die entzündeten Klassenkerzen sichtbar. Sie griffen das Lichtsymbol der Taufe auf und machten deutlich, dass Christus den Menschen Orientierung gibt. Die Kerzen wurden anschließend von den Klassen mitgenommen und begleiten die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen weiter als sichtbares Zeichen, das im Schulalltag Kraft und Zuspruch schenkt.

Aktive Mitgestaltung und neues Modell

Die Schülerinnen und Schüler waren nicht nur Zuhörer, sondern beteiligten sich aktiv an der Feier, unter anderem bei der Gabenbereitung. Auch während der Predigt brachten sie sich mit eigenen Beiträgen ein und verfolgten den Gottesdienst aufmerksam.

Der Gottesdienst war Teil eines neuen Modells, das im Laufe des Schuljahres insgesamt viermal umgesetzt wird. In diesen Eucharistiefeiern werden jeweils einzelne Elemente bewusst erklärt, um ein besseres Verständnis der Sakramente und ein aktives Miterleben zu ermöglichen.

Ein herzlicher Dank gilt Herrn Pater Werner und Frau Mühlenschulte für die Leitung des Gottesdienstes sowie Frau Ritt-Appelhans für die musikalische Gestaltung.

 

 

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